Jørn Lier Horst wurde 1970 in Bamble,
Norwegen, geboren. Heute lebt er allerdings in dem kleinen Küstenstädtchen
Stavern in Südnorwegen. Er ist Kriminalhauptkommissar im
Polizeibezirk Vestfold und arbeitet dort als Ermittler. Das Milieu
und die Methoden, die er in seinen Romanen beschreibt, sind ihm
daher bestens bekannt.
In seinen Büchern begegnet der Leser dem robusten, soliden
und gewissenhaften Kommissar William Wisting, dessen Büro
nur ein paar Türen entfernt von Jørn Lier Horsts Arbeitsplatz
liegt. Horsts beruflicher Hintergrund ermöglicht ihm, den
wichtigsten Anspruch des Krimigenres zu erfüllen: die Glaubwürdigkeit.
Sowohl Form, Stil und Ton seiner Romane als auch die beschriebenen
Fälle selbst, sind sehr realitätsnah. Plots mit verzwickten,
detailreichen und nahezu unlösbaren Rätseln sind seine
Spezialität.
Jørn Lier Horst plant eine zehnteilige Serie mit William
Wisting in der Hauptrolle. "Ruhe nicht in Frieden" ist
sein erster ins Deutsche übertragene Krimi. Ausgangspunkt
des Romans sind die über 1000 spurlos verschwunden Menschen
in Norwegen. Jedes Verschwinden ist ein Rätsel, ein Mysterium
- eine Geschichte. "Ruhe nicht in Frieden" ist eine
ebensolche Geschichte: Als bei Straßenbauarbeiten in Stavern
eine Frauenleiche gefunden wird, rollt Kriminalhauptkommissar
William Wisting einen alten Vermissten-Fall wieder auf, der sich
als Mord entpuppt. Die Ermittlungen enthüllen ein Netz aus
Lügen, und obwohl der Mord fünfundzwanzig Jahre zurück
liegt, hat er noch in der Gegenwart dramatische Folgen. Es geschehen
weitere Verbrechen. In Wistings Kopf spukt die Verjährungsfrist.
Wenn er die Sache nicht bald aufklärt, entkommt der Mörder
für immer
Weitere Informationen:
Die Internetseite des Autors:
www.jlhorst.com
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